Training & Transfer Constanze Störmer

Man muss ins Gelingen verliebt sein,
nicht ins Scheitern.
Ernst Bloch

Was Transfer für mich bedeutet

Die Arbeitssituation im Seminar war fantastisch, die Lerninhalte gut strukturiert und verständlich aufbereitet, die Teilnehmer weder über- noch unterfordert, auch hatten Sie ausreichend Möglichkeit, Gehörtes zu üben. Betriebliche Belange wurden hervorragend berücksichtigt, so dass alle Beteiligten hoch motiviert sind, das Gelernte auch gleich "in die Tat" umzusetzen. So lässt sich der Ausklang eines Seminars oft beschreiben.

Und dann schlägt der "Trott" im Berufsalltag zu. Vielleicht sind nicht alle Mitarbeiter einer Abteilung geschult worden, oder aber die Schulung ist nur unzureichend im Gesamtkontext der innerbetrieblichen Weiterbildung verankert. Vorgesetzte wurden nicht über das Ziel der Schulungsmaßnahme informiert, reagieren verhalten auf die neuen Impulse, die Seminar­teilnehmer aus dem Seminar in das Unternehmen "mitbringen".

Das im Seminar Gelernte kann so nur schwer in die Arbeitswelt transferiert, d.h. am Arbeitsplatz umgesetzt und genutzt werden.

Natürlich lässt auch das Gedächtnis die Teilnehmer im Stich. Inhalte "verblassen" mit der Zeit, besonders, wenn sie nicht zur Anwendung kommen.

Wie lange ein Seminar im Kopf und im Handeln lebendig bleibt, hängt u.a. davon ab, wie intensiv die Lernsituation auf die Arbeitsumwelt der Teilnehmer ausgerichtet wird. Das Arbeiten an Beispielen aus dem persönlichen Arbeitsumfeld ist hier genauso wichtig wie das Nutzen "kleiner Tricks", wie Transferbriefe und andere Memotechniken.

Die erfolgreichste Methode stellt die Durchführung eines Transfertages ca. 2 Monate nach der eigentlichen Schulung dar, an welchem die Erfahrungen mit dem Gelernten noch einmal beleuchtet werden. Lesen Sie mehr hierzu unter dem Punkt "Wie ich arbeite".

Eine detaillierte Auftragsklärung, eine betriebs- und mitarbeiterorientierte Seminargestaltung und meine Begleitung der Teilnehmer bei der Anwendung des Gelernten im Unternehmen schaffen eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltige Wirkung des Seminars.