Training & Transfer Constanze Störmer

Die Neugier steht immer an erster Stelle
eines Problems, das gelöst werden will.
Galileo Galilei

Wie ich arbeite

Bei der Auftragsklärung

Am Anfang einer späteren Zusammenarbeit steht für mich eine detaillierte Auftragsklärung. Welche Ziele sollen mit einer Trainingsmaßnahme erreicht werden? Welche Vorgeschichte gibt es im Zusammenhang mit dem gewünschten Seminarthema? Welche Umsetzungskompetenz und welcher Kenntnisstand liegen bei den Teilnehmern vor? Sollten zusätzliche Themen­bereiche eventuell mitberücksichtigt werden? Wie ist die Trainingsmaß­nahme in der Weiterbildung des Unternehmens "verankert", d.h. wie unterstützt das Unternehmen den Transfer des Gelernten in das Arbeits­umfeld des Seminarteilnehmers? Woran messen Sie den Erfolg eines Seminars?

Diese und andere Fragen sollen Ihnen und mir helfen, Ihre Weiterbildungs­ziele exakt herauszuarbeiten und Strategien für die Zeit nach dem Seminar zu entwickeln. Denn ich bin der Meinung:

Die wichtigste Zeit an einem Seminar
ist die Zeit vor und nach dem Seminar.

Wenn Sie mit meiner Unterstützung genau herausarbeiten, wohin "die Reise gehen soll", können Sie am Ende auch besser feststellen, ob Sie den gewünschten Trainingserfolg erzielt haben. Gerne bin ich Ihnen auch bei der Evaluation von Seminaren behilflich.

Im Seminar

Ob ein Seminar ein "lebendiger" Erfolg wird oder aber pure Theorie bleibt, hängt auch von der inneren Haltung der Teilnehmer ab. Welche Glaubens­sätze verhindern das Annehmen von Lerninhalten? Bevor ich also mit den Teilnehmern inhaltlich arbeite, lenke ich in entsprechenden Übungen Ihre Aufmerksamkeit auf innere Blockaden und versuche diese mit den Teil­nehmern zusammen abzubauen. So wird aus einem vormals konsequenten "Das kann ich mir so nicht vorstellen!" ein mutiges "Ich probiere es aus und setze es erfolgreich um!" — eine unabdingbare Voraussetzung für einen gelungenen Lerntransfer.

Diesen Einstieg in ein Seminar besiegele ich gerne mit einem Transfer­vertrag, den alle Teilnehmer unterschreiben und der Ihnen die Eigen­verantwortung für das Gelingen des Seminars verdeutlicht.

Die einzelnen Module eines Seminars sind in ihrer Konzeption auf die Zeit "danach" ausgerichtet. Die Teilnehmer erweitern in Gruppenarbeit und Rollenspielen ihre Handlungskompetenz, als Grundlage dienen praxisnahe Inhalte, die von den Teilnehmern nach den vier wichtigen "W-Fragen" reflektiert werden sollen:

  • Was hat das Thema mit mir und meiner Arbeit zu tun?
  • Wie bin ich mit dem gerade besprochen Thema bis jetzt umgegangen?
  • Wie kann ich das Gehörte in meine Arbeitswelt integrieren?
  • Wo und wie kann ich dabei Unterstützung finden?

Um die Aufmerksamkeit der Teilnehmer zu erlangen, vermeide ich das Vermitteln von Lerninhalten mittels "Frontalunterricht", stattdessen nutze ich die Möglichkeit, in "Lehrgesprächen" durch Fragen zum Thema die Teilnehmer im Dialog auf die "richtige Fährte" zu bringen. Denn:

Eine selbst gewonnene Erkenntnis wird von den Teilnehmern
besser erinnert und eher in die Tat umgesetzt.

Je nach Thema und Gruppe nutze ich als Lockerungsübungen zwischen­durch den Einsatz von Entspannungs- und Aktivierungsübungen.

Den Abschluss eines Seminartages bildet die Arbeit in "Expertengruppen": die Teilnehmer reflektieren über das Gehörte, insbesondere über dessen Anwendbarkeit anhand der oben formulierten vier "W-Fragen" und formulieren schriftlich eigene Zielvereinbarungen.

Meine zeitliche Seminarkonzeption

Wirkungsvoll im Sinne eines gelungenen Lerntransfers sind Lernphasen (Seminarzeit I), denen sich nach einer vorher definierten Anwendungsphase im Unternehmen (in der Regel 2 bis 3 Monate) eine Rückmeldephase (Seminarzeit II) anschließt. Hier können die Teilnehmer über die Anwendung des Gelernten reflektieren. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Welche Faktoren haben für das Gelingen beziehungsweise Nichtgelingen einzelner Vorhaben eine Rolle gespielt?
  • Fühlten sich die Teilnehmer in der Anwendungsphase vom Unternehmen und ihrem Coach (s.u.) genügend unterstützt?
  • Welche Lerninhalte konnten noch nicht genutzt werden, und woran lag es?

In der Lernphase 1 werden die Teilnehmer mit Elementen des Coachings vertraut gemacht und bilden feste Zweierteams, um sich in der Anwendungs­phase gegenseitig unterstützen zu können. Je nach Absprache und Bedarf stehe ich für Rückfragen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

Selbstverständlich biete ich auch Blockseminare an. Die Dauer eines Seminars hängt vom gewünschten Thema aber auch von der Teilnehmer­anzahl ab.

 

Sowohl für das transferorientierte Trainingskonzept als auch für die Blockseminare erstelle ich ein umfangreiches und leicht verständliches Skript, das den Teilnehmern bereits während des Seminars zur Verfügung steht. Die Teilnehmer haben in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, eigene Reflexionen zum Thema einzufügen, und so ihr persönliches Nachschlagewerk für die Zeit nach dem Seminar zu gestalten.

Teilnehmerorientiertes Arbeiten im Seminar mit dem "Blick nach vorn" für die Zeit nach dem Seminar, verbunden mit der Berück­sichtigung innerbetrieblicher Belange — so sehen für mich die grundlegenden Bausteine einer gelungenen Weiterbildung aus.